Baugrundstückspreise in den österreichischen Landeshauptstädten im Vergleich
Ein Baugrundstück in der Landeshauptstadt kostet je nach Bundesland ein Vielfaches unterschiedlich viel. Im Zeitfenster 2021–2025 reicht die Spanne von 186 €/m² bis 1 345 €/m².
Die acht Landeshauptstädte mit Daten
| Landeshauptstadt | €/m² |
|---|---|
| Salzburg | 1 345 |
| Bregenz | 1 264 |
| Innsbruck | 1 051 |
| Graz | 430 |
| Linz | 537 |
| Eisenstadt | 310 |
| St. Pölten | 226 |
| Klagenfurt am Wörthersee | 186 |
| Wien | keine Daten |
West-Ost-Gefälle in Reinform
Die drei westlichen Landeshauptstädte — Salzburg (1 345 €/m²), Bregenz (1 264 €/m²) und Innsbruck (1 051 €/m²) — liegen alle über 1 000 €/m² und damit um mehr als das Fünffache über Klagenfurt am Wörthersee (186 €/m²), der günstigsten Landeshauptstadt mit Daten. St. Pölten (226 €/m²) und Eisenstadt (310 €/m²) liegen ebenfalls deutlich unter dem westlichen Niveau. Linz (537 €/m²) und Graz (430 €/m²) bilden ein mittleres Preissegment.
Dieses Muster deckt sich mit der bundeslandweiten Auswertung im Artikel „Wie sich die Grundstückspreise seit 2015 entwickelt haben“: auch dort liegen Tirol, Salzburg und Vorarlberg beim absoluten Preisniveau weit vor den übrigen Bundesländern.
Warum Wien fehlt
Für Wien weist Statistik Austria keine eigenen Baugrundstückspreise aus. Der Grund und wie diese Seite mit dem Sonderfall Wien umgeht, wird im Artikel „Warum es für Wien keine eigenen Baugrundstückspreise gibt” erklärt.
Einordnung
Der Vergleich zeigt: die Landeshauptstadt-Lage allein sagt wenig über das Preisniveau aus — die Position innerhalb Österreichs (West vs. Ost) ist ein weit stärkerer Faktor. Für eine detaillierte Aufschlüsselung nach Bezirk innerhalb jedes Bundeslandes siehe die jeweilige Bundesland-Seite.
Datenquelle: Statistik Austria – data.statistik.gv.at (CC BY 4.0), Baugrundstückspreise, Zeitfenster 2021–2025.